BSI-konforme Datenlöschung: Was Unternehmen wirklich riskieren
Jedes Jahr werden in deutschen Unternehmen Millionen von Endgeräten ausgemustert. Laptops. Server. Smartphones. Und mit jedem Gerät, das unzureichend gelöscht den Betrieb verlässt, öffnet sich eine Tür — für Datenpannen, Bußgelder und im schlimmsten Fall für handfeste Industriespionage. Das ist keine Übertreibung. Das ist der Alltag in der ITAD-Branche. Was erschreckend wenige IT-Verantwortliche wissen: Ein einfaches „Laufwerk formatieren" reicht nicht aus. Nicht nach DSGVO. Nicht nach den BSI-Richtlinien. Und schon gar nicht, wenn ein Auditor auf der Matte steht. Warum ausrangierte Hardware zur Compliance-Zeitbombe wird Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein Mittelständler aus dem Maschinenbau tauscht 300 Notebooks aus. Die IT-Abteilung löscht die Festplatten intern — mit Windows-Bordmitteln, schnell und ohne Protokoll. Die Hardware geht an einen Händler. Drei Monate später tauchen Kundendaten des Unternehmens im Darknet auf. Ist das realistisch? Leider ja. Profes...